🚲 Tools und Ressourcen
Hier entsteht eine digitale Toolbox mit interaktiven Werkzeugen, Lehrmaterialien und Analysetools für eine nachhaltige Mobilitätsbildung. Schulen erhalten Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Verkehrsprojekten.
Mobilität neu denken
Lust, Mobilität einmal komplett neu zu denken? In der Broschüre „Mobilität neu denken – Nachhaltige Mobilität durch Verhaltensänderungen“ geht es um eine ziemlich einfache Idee: Wir können Verkehr nicht nur mit neuer Technik verändern, sondern auch dadurch, wie wir uns im Alltag bewegen. Das Stichwort heißt Suffizienz. Gemeint ist zum Beispiel: Wege kürzer machen, Fahrten clever kombinieren, öfter mal Alternativen nutzen oder manche Wege sogar ganz vermeiden.
Das Spannende daran: Die Broschüre bleibt nicht bei schönen Gedanken stehen. Sie zeigt auch, was Menschen wirklich darüber denken, basierend auf zwei Online-Erhebungen (2021/2022) und Fokusgruppen. Du bekommst also einen ehrlichen Blick darauf, wo schon viel Offenheit da ist und wo es im Alltag noch hakt. Und wenn du dich fragst, was man daraus konkret machen kann, wirst du hier ebenfalls fündig. Es gibt Ideen für gute Kommunikation, Indikatoren, mit denen Kommunen Fortschritte messbar machen können, und viele Ansatzpunkte für die Praxis.
(Herausgegeben vom Umweltbundesamt, Stand Januar 2024)
Was Menschen bewegt – Anreize für nachhaltige Mobilität
Warum greifen so viele morgens ganz automatisch zum Autoschlüssel, selbst wenn Rad, ÖPNV oder Sharing eigentlich gut verfügbar wären? Genau da setzt diese Broschüre an: „Was Menschen bewegt – Anreize für nachhaltige Mobilität“ zeigt, wie man nachhaltige Mobilität nicht nur möglich macht, sondern auch wirklich attraktiv und alltagstauglich. 
Du bekommst einen leicht zugänglichen Blick darauf, wie Mobilitätsentscheidungen entstehen, was Menschen motiviert oder bremst und warum gute Infrastruktur allein oft noch keinen Umstieg auslöst. Dann wird es richtig praktisch: Die Broschüre erklärt drei Anreizarten, materiell (z.B. Prämien, Tickets), immateriell (z.B. bessere Orientierung, Beratung, kleine „Nudges“) und spielerisch (Challenges, Gamification). Dazu kommen viele Best-Practice-Beispiele aus dem In- und Ausland und eine Art Werkzeugkasten, welche Anreize in welcher Situation am besten funktionieren.
Besonders interessant sind die Kapitel zur Umsetzung: Ziele klar setzen, Zielgruppen richtig ansprechen, gute Kommunikation planen, Kooperationen nutzen und Wirkung sichtbar machen.
(Herausgegeben vom Umweltbundesamt, Stand Oktober 2025.)