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Kli­ma-Peers on Tour – Nach­hal­tig­keit auf zwei Rä­dern

Schü­le­rin­nen und Schü­ler pla­nen ei­ge­ne Fahr­rad­rou­ten zu Or­ten ge­leb­ter Nach­hal­tig­keit. Als „Kli­ma-Peers on Tour“ er­kun­den sie ihre Re­gi­on, ver­net­zen sich mit an­de­ren Teams und ma­chen Kli­ma­schutz, nach­hal­ti­ge Mo­bi­li­tät und re­gio­na­les Han­deln un­mit­tel­bar er­fahr­bar.

Pro­jekt­in­hal­te und Um­set­zung

Maß­nah­men

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ent­wi­ckeln weit­ge­hend selbst­stän­dig nach­hal­ti­ge Fahr­rad­tou­ren durch ihre Re­gi­on. Sie re­cher­chie­ren ge­eig­ne­te Lern­or­te, prü­fen de­ren Be­zug zu Kli­ma- und Um­welt­schutz, pla­nen die Rou­te, er­kun­den und er­pro­ben die Stre­cke und be­rei­ten In­for­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Sta­tio­nen auf. So ver­bin­den sich Schü­ler­be­tei­li­gung, BNE und nach­hal­ti­ge Mo­bi­li­tät ganz prak­tisch mit­ein­an­der.

Nach ei­ner ers­ten Tour im Jahr 2025 ent­wi­ckel­ten die Kli­ma-Peers der Ecker­mann-Re­al­schu­le 2026 eine wei­te­re Rou­te. Die­se wur­de im Rah­men der vom Land­kreis Har­burg in Win­sen or­ga­ni­sier­ten Eu­ro­päi­schen Mo­bi­li­täts­wo­che ge­mein­sam mit in­ter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ge­fah­ren.

Die rund 15 Ki­lo­me­ter lan­ge Stre­cke führ­te von Win­sen nach Hoop­te. Auf dem Obst­hof Lehm­beck wur­den re­gio­na­le Land­wirt­schaft, sai­so­na­le Pro­duk­te und kur­ze Trans­port­we­ge als kon­kre­te Bei­trä­ge zum Kli­ma- und Um­welt­schutz er­leb­bar. An­schlie­ßend ging es wei­ter zum Fähr­an­le­ger an der Elbe. So wur­de aus ei­ner von Schü­le­rin­nen und Schü­lern ge­plan­ten Fahr­rad­tour ein öf­fent­li­ches BNE-An­ge­bot, das nach­hal­ti­ge Mo­bi­li­tät, re­gio­na­les Ler­nen und Be­geg­nung mit­ein­an­der ver­bin­det.

Her­aus­for­de­run­gen

Eine Her­aus­for­de­rung be­stand dar­in, eine at­trak­ti­ve und zu­gleich si­che­re Fahr­rad­rou­te zu ent­wi­ckeln, ge­eig­ne­te nach­hal­ti­ge Lern­or­te ein­zu­bin­den und Ter­mi­ne mit den Ko­ope­ra­ti­ons­part­nern ab­zu­stim­men. Auch un­ter­schied­li­che Leis­tungs­stän­de und Er­fah­run­gen beim Rad­fah­ren muss­ten be­rück­sich­tigt wer­den.

Ge­löst wur­de dies durch ge­mein­sa­me Stre­cken­er­kun­dun­gen, kla­re Auf­ga­ben­ver­tei­lun­gen in­ner­halb der Grup­pe und die Un­ter­stüt­zung durch Lehr­kräf­te so­wie ex­ter­ne Part­ner. Die Rou­te wur­de vor­ab ge­tes­tet und bei Be­darf an­ge­passt. Ge­ra­de die­se Her­aus­for­de­run­gen er­wie­sen sich als wert­voll: Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler muss­ten ge­mein­sam Lö­sun­gen fin­den, Ver­ant­wor­tung über­neh­men und ihre Pla­nung im­mer wie­der an der Pra­xis über­prü­fen.

Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner:in­nen und Un­ter­stüt­zer:in­nen

2025: IGS Flö­ten­teich Ol­den­burg als Part­ner im Kli­ma-Peers-Netz­werk, Land­kreis Har­burg als Or­ga­ni­sa­tor der Eu­ro­päi­schen Mo­bi­li­täts­wo­che so­wie re­gio­na­le Lern­or­te und Part­ner ent­lang der Rou­te: Stadt­wer­ke Win­sen/So­lar­park Gre­vel­au, Bä­cke­rei So­e­te­bier und Dat Ole Huus in As­hau­sen. 2026: Land­kreis Har­burg als Or­ga­ni­sa­tor der Eu­ro­päi­schen Mo­bi­li­täts­wo­che so­wie der Obst­hof Lehm­beck in Hoop­te als zen­tra­ler au­ßer­schu­li­scher Lern- und Ko­ope­ra­ti­ons­ort.

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Er­geb­nis­se und Er­fol­ge

Aus ei­ner Pro­jekt­idee ist ein dau­er­haf­tes An­ge­bot ent­stan­den: Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ha­ben in­zwi­schen meh­re­re ei­ge­ne Fahr­rad­rou­ten ge­plant, er­probt und wei­ter­ent­wi­ckelt. Be­son­ders ge­lun­gen war 2026 die Öff­nung der rund 15 Ki­lo­me­ter lan­gen Tour nach Hoop­te für in­ter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Rah­men der Eu­ro­päi­schen Mo­bi­li­täts­wo­che.

Gibt es in­spi­rie­ren­de Ge­schich­ten oder in­di­vi­du­el­le Er­fol­ge?

Ein be­son­de­rer Er­folg ist der Rol­len­wech­sel der Ju­gend­li­chen: Sie sind nicht nur Teil­neh­men­de, son­dern pla­nen selbst, wäh­len nach­hal­ti­ge Lern­or­te aus und ge­ben ihre Er­fah­run­gen an an­de­re wei­ter. Da­bei er­le­ben sie un­mit­tel­bar, dass ihre Ideen ernst ge­nom­men wer­den und Wir­kung ent­fal­ten kön­nen.

In­spi­rie­rend ist vor al­lem, wie selbst­ver­ständ­lich die Kli­ma-Peers in­zwi­schen Nach­hal­tig­keit, Be­we­gung und re­gio­na­les Ler­nen mit­ein­an­der ver­bin­den. Aus Schü­le­rin­nen und Schü­lern wer­den so Mul­ti­pli­ka­to­rin­nen und Mul­ti­pli­ka­to­ren für nach­hal­ti­ge Mo­bi­li­tät – und aus ei­ner Fahr­rad­tour ein ge­mein­sa­mes Er­leb­nis für Schu­le und Öf­fent­lich­keit.

  • „Lasst die Schü­le­rin­nen und Schü­ler selbst pla­nen und Ver­ant­wor­tung über­neh­men – dann wird aus ei­ner Fahr­rad­tour ein Lern­weg, auf dem Nach­hal­tig­keit wirk­lich er­fahr­bar wird.“

    Jonnes Köhler, Lehrer und Projektbegleiter „Klima-Peers on Tour“, Johann-Peter-Eckermann-Realschule

Wei­ter­ent­wick­lung und Ska­lier­bar­keit

Wie kann das Pro­jekt nach­hal­tig wei­ter­ge­führt oder er­wei­tert wer­den?

Das Pro­jekt soll dau­er­haft in die BNE-Ar­beit der Schu­le ein­ge­bun­den wer­den. Neue Schü­ler­grup­pen kön­nen be­stehen­de Rou­ten wei­ter­ent­wi­ckeln oder ei­ge­ne Tou­ren zu nach­hal­ti­gen Lern­or­ten pla­nen. Denk­bar sind da­bei jähr­lich wech­seln­de Schwer­punk­te und neue re­gio­na­le Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner.

Gleich­zei­tig soll das schul­über­grei­fen­de Netz­werk „Kli­ma-Peers on Tour“ wei­ter­wach­sen. Wei­te­re Schu­len kön­nen ei­ge­ne Rou­ten ent­wi­ckeln, Er­fah­run­gen aus­tau­schen und ge­mein­sa­me Tou­ren or­ga­ni­sie­ren. So ent­steht nach und nach ein wach­sen­des Netz nach­hal­ti­ger Fahr­rad­rou­ten – von Schü­le­rin­nen und Schü­lern ge­plant und für an­de­re er­leb­bar ge­macht.

Ein­bli­cke

Schullogo Johann-Peter-Eckermann-Realschule

Kon­takt

Jo­hann-Pe­ter-Ecker­mann-Re­al­schu­le
Wei­ter­füh­ren­de Schu­le
Win­sen (Luhe)

An­dre­as Nei­ses
a.nei­ses@jpe-win­sen.lkhschu­le.de
+49(4171)88773