NS-Bau­ten in Braun­schweig

Ge­schich­te muss nicht im­mer im Klas­sen­zim­mer statt­fin­den, sie lässt sich auch er­ra­deln. Die­se Fahr­rad­tour durch Braun­schweig ver­bin­det Be­we­gung mit span­nen­der Stadt­ge­schich­te und führt zu Or­ten, an de­nen die Spu­ren des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus bis heu­te sicht­bar sind.

Auf rund 12,6 Ki­lo­me­tern ver­läuft die Rou­te, auf gut be­fahr­ba­ren Rad­fahr­we­gen, durch ver­schie­de­ne Tei­le der Stadt Braun­schweig und ver­bin­det ehe­ma­li­ge Macht­zen­tren, Pro­pa­gan­da­bau­ten und heu­ti­ge Ge­denk­stät­ten mit­ein­an­der. Da­bei wird deut­lich, dass vie­le die­ser Orte mit­ten im All­tag lie­gen und oft un­be­merkt pas­siert wer­den.

Die Tour lädt dazu ein, ge­nau­er hin­zu­schau­en: Wie wur­den Ge­bäu­de im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus ge­nutzt? Wel­che Rol­le spiel­te Ar­chi­tek­tur für Macht und Pro­pa­gan­da? Und wie geht Braun­schweig heu­te mit die­sem Erbe um?

Durch das ak­ti­ve Er­kun­den mit dem Fahr­rad ent­steht ein di­rek­ter Be­zug zu den Or­ten. So wird Ge­schich­te nicht nur ver­mit­telt, son­dern er­leb­bar ge­macht und zeigt, dass die NS-Zeit bis heu­te Spu­ren im Stadt­bild hin­ter­las­sen hat.

Wer also Lust hat, Braun­schweig aus ei­ner neu­en Per­spek­ti­ve ken­nen­zu­ler­nen und NS-Ge­schich­te ak­tiv zu er­le­ben, ist auf die­ser Tour ge­nau rich­tig.