Praxisbeispiel: Entspannungsübungen durchführen
Ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr setzt voraus, aufmerksam, konzentriert und ausgeglichen zu sein. Im Rahmen dieses Praxisprojekts lernen die Schüler:innen verschiedene Entspannungsübungen kennen, die ihnen helfen können, Stress abzubauen und ihre Konzentration bewusst zu fördern. Gemeinsam wird erarbeitet, wie sich Anspannung auf Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und Entscheidungsverhalten auswirken kann und weshalb es sinnvoll ist, vor anspruchsvollen Situationen zur Ruhe zu kommen.
Anschließend werden unterschiedliche Entspannungsmethoden praktisch ausprobiert. Dazu können beispielsweise Atemübungen, kurze Bewegungs- und Lockerungssequenzen, Achtsamkeitsübungen oder Fantasiereisen gehören. Die Schüler:innen reflektieren, welche Übungen ihnen persönlich guttun und in welchen Situationen sie diese sinnvoll einsetzen könnten – etwa vor dem Schulweg mit dem Fahrrad, vor einer Prüfung oder nach einem anstrengenden Schultag. Die Erfahrungen können in einem Lerntagebuch oder im gemeinsamen Austausch festgehalten werden.
Zum Abschluss wird gemeinsam diskutiert, welchen Einfluss Stress auf das Mobilitätsverhalten haben kann und warum Gelassenheit ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit ist. Die Schüler:innen entwickeln Ideen, wie kurze Entspannungseinheiten regelmäßig in den Schulalltag integriert werden können, und erkennen, dass die eigene körperliche und mentale Verfassung einen wichtigen Einfluss auf sicheres und verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr hat.