Pra­xis­bei­spiel: Fahr­rad-Sam­mel­punk­te ein­rich­ten

Ge­mein­sa­me Fahr­rad­fahr­ten zur Schu­le kön­nen dazu bei­tra­gen, das Si­cher­heits­ge­fühl der Schü­ler:in­nen zu stär­ken und gleich­zei­tig das Fahr­rad als all­täg­li­ches Ver­kehrs­mit­tel at­trak­ti­ver zu ma­chen. Im Rah­men die­ses Pra­xis­pro­jekts ent­wi­ckeln die Schü­ler:in­nen ge­mein­sam mit ih­ren Lehr­kräf­ten ein Kon­zept für fes­te Fahr­rad-Sam­mel­punk­te in der Um­ge­bung der Schu­le. Da­für wer­den zu­nächst ty­pi­sche Schul­we­ge be­trach­tet und ge­eig­ne­te Treff­punk­te aus­ge­wählt, die für mög­lichst vie­le Kin­der und Ju­gend­li­che gut er­reich­bar und si­cher ge­le­gen sind. Auch Kri­te­ri­en wie Ver­kehrs­auf­kom­men, Über­sicht­lich­keit und aus­rei­chend Platz für war­ten­de Grup­pen kön­nen bei der Aus­wahl be­rück­sich­tigt wer­den.

Im nächs­ten Schritt pla­nen die Schü­ler:in­nen, wie die ge­mein­sa­men Fahr­ten or­ga­ni­siert wer­den kön­nen. Sie le­gen bei­spiels­wei­se Ab­fahrts­zei­ten fest, er­stel­len Kar­ten mit den Sam­mel­punk­ten oder ent­wer­fen In­for­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en für Mit­schü­ler:in­nen und El­tern. Je nach Al­ters­grup­pe kön­nen auch fes­te Fahr­ge­mein­schaf­ten oder wech­seln­de Be­gleit­per­so­nen in die Pla­nung ein­be­zo­gen wer­den. An­schlie­ßend bie­tet sich eine Test­pha­se an, in der die Sam­mel­punk­te aus­pro­biert und Er­fah­run­gen ge­sam­melt wer­den.

Zum Ab­schluss wer­den die Er­geb­nis­se ge­mein­sam aus­ge­wer­tet. Wel­che Sam­mel­punk­te ha­ben sich be­währt? Wel­che Stre­cken wa­ren be­son­ders si­cher oder her­aus­for­dernd? Die Er­kennt­nis­se kön­nen ge­nutzt wer­den, um das Kon­zept wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und dau­er­haft an der Schu­le zu eta­blie­ren. So ent­steht ein pra­xis­na­hes Mo­bi­li­täts­pro­jekt, das Ge­mein­schaft för­dert, die selbst­stän­di­ge Mo­bi­li­tät stärkt und ei­nen Bei­trag zu ei­nem si­che­ren und nach­hal­ti­gen Schul­weg leis­tet.