Praxisbeispiel: Brachflächen für Radsportnutzung entwickeln
Ungenutzte oder brachliegende Flächen bieten häufig großes Potenzial für neue Bewegungs- und Freizeitangebote. In diesem Praxisprojekt untersuchen die Schüler:innen, welche ungenutzten Flächen es in ihrer Umgebung gibt und ob sich diese für eine Nutzung im Radsport eignen könnten. Dabei setzen sie sich mit den Bedürfnissen unterschiedlicher Zielgruppen auseinander und überlegen, welche Angebote – beispielsweise ein Pumptrack, ein Fahrradparcours, eine Mountainbike-Strecke oder ein Übungsbereich für Kinder – an den jeweiligen Standorten sinnvoll wären.
Zu Beginn recherchieren die Schüler:innen geeignete Flächen und dokumentieren diese mithilfe von Karten, Fotos oder Ortsbegehungen. Anschließend analysieren sie die Gegebenheiten vor Ort und entwickeln in Gruppen eigene Nutzungskonzepte. Dabei berücksichtigen sie Aspekte wie Sicherheit, Erreichbarkeit, Umweltverträglichkeit, Lärmschutz und die Interessen der Anwohner:innen. Die Ergebnisse können in Form von Skizzen, Modellen, digitalen Entwürfen oder Präsentationen ausgearbeitet und begründet werden.
Zum Abschluss stellen die Gruppen ihre Ideen vor und diskutieren gemeinsam, welche Konzepte besonders realistisch und nachhaltig umsetzbar wären. Optional können die Entwürfe Vertreter:innen der Kommune, lokalen Sportvereinen oder anderen relevanten Akteur:innen vorgestellt werden. Das Projekt verbindet räumliche Planung mit nachhaltiger Mobilität und zeigt den Schüler:innen, wie sie ihre Umgebung aktiv mitgestalten und neue Möglichkeiten für Bewegung und Radsport entwickeln können.