Pra­xis­bei­spiel: Ei­ge­nes Sport­ver­hal­ten re­flek­tie­ren

Im Rah­men die­ses Pra­xis­pro­jekts set­zen sich die Schü­ler:in­nen mit ih­rem ei­ge­nen Be­we­gungs- und Sport­ver­hal­ten aus­ein­an­der. Sie be­ob­ach­ten über ei­nen fest­ge­leg­ten Zeit­raum ih­ren All­tag und do­ku­men­tie­ren, in wel­chen Si­tua­tio­nen sie sich kör­per­lich be­we­gen und wann Be­we­gung ih­nen be­son­ders viel Freu­de be­rei­tet. Da­bei kön­nen sie ver­schie­de­ne Fak­to­ren be­rück­sich­ti­gen, bei­spiels­wei­se die Art der Be­we­gung, den Ort, die Ta­ges­zeit, das Wet­ter oder die Fra­ge, ob sie al­lein oder ge­mein­sam mit an­de­ren ak­tiv wa­ren.

Die ge­sam­mel­ten Be­ob­ach­tun­gen wer­den an­schlie­ßend aus­ge­wer­tet und mit­ein­an­der ver­gli­chen. Die Schü­ler:in­nen ana­ly­sie­ren, wel­che Be­din­gun­gen ihre Mo­ti­va­ti­on zur Be­we­gung för­dern und wel­che Hin­der­nis­se sie da­von ab­hal­ten, kör­per­lich ak­tiv zu sein. Die Er­geb­nis­se kön­nen in Form von Dia­gram­men, Steck­brie­fen oder kur­zen Prä­sen­ta­tio­nen auf­be­rei­tet wer­den. Im ge­mein­sa­men Aus­tausch wird deut­lich, dass Be­we­gungs­ver­hal­ten in­di­vi­du­ell ge­prägt ist und von per­sön­li­chen Vor­lie­ben eben­so be­ein­flusst wird wie von den äu­ße­ren Rah­men­be­din­gun­gen.

Ab­schlie­ßend ent­wi­ckeln die Schü­ler:in­nen Ideen, wie sich mehr Be­we­gung in den Schul­all­tag und die Frei­zeit in­te­grie­ren lässt. Da­bei kön­nen sie bei­spiels­wei­se Vor­schlä­ge für be­we­gungs­freund­li­che Pau­sen, ak­ti­ve Schul­we­ge oder ge­mein­sa­me Sport- und Mo­bi­li­täts­ak­tio­nen er­ar­bei­ten. Das Pro­jekt för­dert die Selbst­re­fle­xi­on, sen­si­bi­li­siert für ei­nen ge­sund­heits­för­der­li­chen Le­bens­stil und zeigt auf, wie re­gel­mä­ßi­ge Be­we­gung nicht nur der kör­per­li­chen Ge­sund­heit dient, son­dern auch das per­sön­li­che Wohl­be­fin­den und die Freu­de an ei­ner ak­ti­ven Mo­bi­li­tät stär­ken kann.