„Schulbus auf Füßen“
Ein „Schulbus auf Füßen“ ermöglicht es Kindern, den Schulweg gemeinsam und sicher zu Fuß zurückzulegen. Gemeinsam mit den Schüler:innen, Eltern und gegebenenfalls der Kommune werden feste Laufstrecken und Treffpunkte festgelegt, an denen sich die Kinder morgens sammeln. Zu Beginn begleiten Erwachsene die Gruppen auf ihrem Weg zur Schule, sodass die Kinder sich an die Route gewöhnen, Verkehrsregeln einüben und Sicherheit im Straßenverkehr gewinnen können.
Mit der Zeit übernehmen die Schüler:innen immer mehr Verantwortung und bewältigen den Schulweg zunehmend selbstständig. Während des Projekts können sie ihre Route dokumentieren, Gefahrenstellen markieren oder Verbesserungsvorschläge für einen sicheren Schulweg entwickeln. Ergänzend bietet es sich an, gemeinsam zu reflektieren, welche Vorteile das Zufußgehen für die eigene Gesundheit, die Umwelt und das Verkehrsgeschehen vor der Schule mit sich bringt.
Der „Schulbus auf Füßen“ stärkt nicht nur die Verkehrssicherheit und die Selbstständigkeit der Kinder, sondern fördert auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Lerngruppe. Gleichzeitig werden Elterntaxis reduziert, wodurch sich die Verkehrssituation im Umfeld der Schule entspannen kann. Das Projekt lässt sich dauerhaft im Schulalltag verankern und bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die Themen nachhaltige Mobilität, Bewegung und sichere Schulwege.