An­hal­te­we­ge von Fahr­rad und Auto be­rech­nen

Die Schü­ler:in­nen un­ter­su­chen mit­hil­fe ma­the­ma­ti­scher Be­rech­nun­gen, wie lan­ge und über wel­che Stre­cke ein Fahr­rad be­zie­hungs­wei­se ein Auto be­nö­tigt, um voll­stän­dig zum Still­stand zu kom­men. Aus­gangs­punkt kön­nen ty­pi­sche Ver­kehrs­si­tua­tio­nen sein, etwa ein plötz­lich auf­tau­chen­des Hin­der­nis, das Brem­sen vor ei­nem Ze­bra­strei­fen oder eine un­über­sicht­li­che Kreu­zung.

Zu­nächst be­schäf­ti­gen sich die Ler­nen­den mit den Be­stand­tei­len des An­hal­te­wegs. Die­ser setzt sich aus dem Re­ak­ti­ons­weg und dem Brems­weg zu­sam­men. An­schlie­ßend be­rech­nen sie ver­schie­de­ne Bei­spie­le und ver­glei­chen, wie sich Ge­schwin­dig­keit, Re­ak­ti­ons­zeit, Fahr­bahn­be­schaf­fen­heit und Wit­te­rung auf den An­hal­te­weg aus­wir­ken.

Mög­li­che Fra­ge­stel­lun­gen sind:

  • Wie weit fährt ein Fahr­rad wäh­rend ei­ner Se­kun­de Re­ak­ti­ons­zeit?
  • Wie ver­än­dert sich der Brems­weg bei hö­he­rer Ge­schwin­dig­keit?
  • Wie un­ter­schei­den sich die An­hal­te­we­ge von Fahr­rad und Auto?
  • Wel­chen Ein­fluss ha­ben Näs­se, Laub oder eine glat­te Fahr­bahn?

Die Er­geb­nis­se kön­nen in Ta­bel­len, Dia­gram­men oder maß­stabs­ge­treu­en Skiz­zen dar­ge­stellt wer­den. Er­gän­zend las­sen sich auf ei­ner ab­ge­si­cher­ten Flä­che die Brems­we­ge von Fahr­rä­dern mes­sen und mit den zu­vor be­rech­ne­ten Wer­ten ver­glei­chen.

Das Pro­jekt ver­bin­det Ma­the­ma­tik mit all­tags­na­her Ver­kehrs­si­cher­heits­ar­beit. Die Schü­ler:in­nen er­ken­nen, dass be­reits ge­rin­ge Ge­schwin­dig­keits­un­ter­schie­de den An­hal­te­weg deut­lich ver­län­gern und war­um aus­rei­chen­der Ab­stand, Auf­merk­sam­keit und eine vor­aus­schau­en­de Fahr­wei­se be­son­ders wich­tig sind.