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Frei­Day für mehr Chan­cen­gleich­heit und Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung

Grup­pen­na­me: Em­ri­phi
Mit­glie­der:in­nen: Rie­ke, Phi­lin, Emma, Fran­ka-Anna
Jahr­gang: Jahr­gang 11
The­men­clus­ter: Mit­re­den, Pro­jek­te und Mit­ge­stal­ten

Das möch­ten wir am MAX ver­än­dern:

Im nor­ma­len Schul­all­tag geht es oft dar­um, vor­ge­ge­be­ne In­hal­te zu ler­nen und mög­lichst gute Leis­tun­gen zu er­brin­gen. Da­bei kom­men vor al­lem die ei­ge­nen In­ter­es­sen, aber auch ei­ni­ge The­men wie Fi­nan­zen, Me­di­en­bil­dung, Nach­hal­tig­keit oder Zu­kunft oft zu kurz. Au­ßer­dem ha­ben Schü­ler:in­nen un­ter­schied­li­che Stär­ken und Schwä­chen, auf die im nor­ma­len Un­ter­richt nicht im­mer in­di­vi­du­ell ein­ge­gan­gen wer­den kann.
Wir möch­ten des­halb ei­nen Frei­raum schaf­fen, in dem Schü­ler:in­nen ihre ei­ge­nen In­ter­es­sen und Stär­ken ein­brin­gen, krea­tiv ar­bei­ten und selbst­stän­dig Lö­sun­gen ent­wi­ckeln kön­nen. Un­ser Ober­the­ma ist da­bei Chan­cen­gleich­heit: Schu­le soll­te nicht nur Schwä­chen aus­glei­chen, son­dern auch die in­di­vi­du­el­len Stär­ken för­dern.

Die­se Per­so­nen sind be­trof­fen und das ha­ben wir her­aus­ge­fun­den:

Pri­mär be­trof­fen sind Schü­ler:in­nen, die auf­grund ih­rer per­sön­li­chen oder fa­mi­liä­ren Vor­aus­set­zun­gen we­ni­ger Mög­lich­kei­ten und Un­ter­stüt­zung au­ßer­halb der Schu­le ha­ben.
Dazu kön­nen bei­spiels­wei­se die so­zia­le und fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on, die Her­kunft oder das Ge­schlecht eine Rol­le spie­len. Aber auch grund­sätz­lich be­trifft das Pro­blem alle Schü­ler:in­nen, da im nor­ma­len Un­ter­richt nicht im­mer aus­rei­chend Zeit für in­di­vi­du­el­le In­ter­es­sen, Krea­ti­vi­tät und le­bens­na­he­The­men vor­han­den ist. Durch Ge­sprä­che, Be­ob­ach­tun­gen und un­se­re ei­ge­nen Er­fah­run­gen ha­ben wir fest­ge­stellt, dass vie­le Schü­ler:in­nen ger­ne mehr selbst ent­schei­den, prak­tisch ar­bei­ten und ei­ge­ne Ideen um­set­zen wür­den. Gleich­zei­tig gibt es The­men, die für das spä­te­re Le­ben wich­tig sind, aber im nor­ma­len Un­ter­richt we­nig Platz fin­den.

Un­se­re Pro­jekt­idee als Lö­sungs­vor­schlag:

Un­se­re Lö­sung ist die Ein­füh­rung ei­nes Frei­Days für die Sek I (5.-10.Klas­se). An ei­nem Frei­tag wer­den da­für vier Un­ter­richts­stun­den frei­ge­hal­ten, in de­nen die Schü­ler:in­nen selbst­stan­dig an Pro­jek­ten ar­bei­ten.
Bis zur 8. Klas­se wer­den Ober­the­men vor­ge­ge­ben, zum Bei­spiel Me­di­en­bil­dung, SDGs & Nach­hal­tig­keit, Fi­nan­zen so­wie Zu­kunft & Le­ben. In­ner­halb die­ser The­men kön­nen die Schü­ler:in­nen aber selbst ent­schei­den, wel­ches Pro­jekt sie um­set­zen und wie sie es ge­stal­ten. Da­bei sol­len un­ter­schied­li­che Stär­ken be­rück­sich­tigt wer­den: Ein The­ma kann bei­spiels­wei­se sport­lich, krea­tiv, tech­nisch, so­zi­al oder wis­sen­schaft­lich um­ge­setzt wer­den. Je­der soll das ma­chen, wor­an er Spaß hat und die ei­ge­nen Stär­ken be­rück­sich­ti­gen. Or­ga­ni­sa­to­ri­sche Rahm­be­din­gun­gen und Un­ter­stüt­zung kön­nen da­bei Lehr­kräf­te oder auch au­ßer­schu­li­sche Part­ner:in­nen bie­ten

Die­se Un­ter­stüt­zung be­nö­ti­gen wir für die Um­set­zung un­se­rer Idee:

Für die Um­set­zung be­nö­ti­gen wir vor al­lem die Un­ter­stüt­zung der Schul­lei­tung und der Lehr­kräf­te, da­mit die vier Stun­den re­gel­mä­ßig im Stun­den­plan ein­ge­plant wer­den kön­nen.
Au­ßer­dem brau­chen wir ge­eig­ne­te Räu­me und je nach Pro­jekt un­ter­schied­li­che Ma­te­ria­li­en oder even­tu­ell ei­nen fi­nan­zi­el­len Rah­men. Als nächs­ten Schritt möch­ten wir ge­mein­sam mit der Schul­lei­tung und den Lehr­kräf­ten ei­nen mög­li­chen Ab­lauf und pas­sen­de Rah­men­be­din­gun­gen ent­wi­ckeln. An­schlie­ßend könn­te der FREI DAY zu­nächst mit ei­nem Jahr­gang als Pi­lot­pro­jekt durch­ge­führt wer­den. So kön­nen wir ers­te Er­fah­run­gen sam­meln, Feed­back von Schü­ler:in­nen und Lehr­kräf­ten ein­ho­len und das Kon­zept an­schlie­ßend ver­bes­sern, be­vor es auf wei­te­re Jahr­gän­ge aus­ge­wei­tet wird.

Ein­bli­cke

  • 1. Die In­fos

Hier ha­ben wir ge­ar­bei­tet: